Der Adventskalender für Kinder

Ideen zum Kinderadventskalender

Nachdem wir uns in unserem Special Adventskalender für Erwachsene“ bereits ausgiebig Ideen gewidmet haben, mit denen man junggebliebenen Erwachsenen mit einem selbst gemachten Adventskalender eine Freude machen kann, geht es hier darum, die Adventszeit den Kleinen zu versüßen. 

Viele Kinder bekommen kurz vor Beginn der Adventszeit einen Schokoladen-Adventskalender geschenkt – manche sogar mehrere – neben den Eltern möchten es sich häufig auch noch Großeltern, Tanten, Onkel und andere Verwandten nicht nehmen lassen, die Kinder in der Familie mit Adventskalendern aller Art zu beglücken. Jeder einzelne Adventskalender kommt mit Sicherheit von Herzen und ist lieb gemeint, doch ein Zuviel an Schokolade könnte sich auf die Gesundheit des Sprösslings möglicherweise negativ auswirken oder auf Dauer etwas langweilig werden. 

Aus diesem Grund greifen viele Eltern gern zu Adventskalendern diverser Spielzeughersteller. Die Auswahl ist riesengroß. Von A wie Arche-Noah Adventskalender zum Vorlesen über B wie Barbie, L wie LEGO, P wie Prinzessin Lillifee oder auch Playmobil bis hin zu Z wie Zapf's Baby Born sind für viele der von den Kleinen geliebten Stars und Spielwelten Adventskalender zu haben. Darüber hinaus stehen Puzzleball- oder Rätsel-Adventskalender für kleine Tüftler, Pixie Adventskalender mit 24 kleinen Mini-Büchern für Leseratten oder auch Tee-Adventskalender für kleine Teetrinker zur Auswahl. 

Wer lieber zur selbst gemachten Variante eines Adventskalender greifen möchte, hat die Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und bei der Gestaltung und Füllung ganz individuell auf die Vorlieben und den Geschmack des Kindes einzugehen. Hierbei lassen sich auch ganz einfach die lieben Verwandten, die eigentlich selbst einen Adventskalender schenken wollten, einbinden, so dass diese nur noch ein paar Mini-Geschenke oder auch Süßigkeiten dazu beisteuern können, um zu verhindern, dass der Nachwuchs gleich mit mehreren Adventskalendern „überschwemmt“ wird. 

Bastelideen für Weihnachten

Ob der Adventskalender komplett selbst gemacht sein soll oder ein befüllbarer Kalender ausgewählt wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob man Zeit und Lust hat, um selbst kreativ zu werden. Diverse Discounter bieten kurz vor der Adventszeit Adventskalender zum selbst befüllen an und auch im Internet sind die unterschiedlichsten Varianten zu finden. So finden sich beispielsweise Säckchen aus Filz, Baumwolle oder anderen häufig weihnachtlich gemusterten Stoffen, die an einer Schnur befestigt und dekorativ aufgehangen werden können. 

Auch Gebilde aus kleinen Kartons oder Holzkästchen in den unterschiedlichsten weihnachtlichen Formen laden zum Einfüllen der kleinen Aufmerksamkeiten ein. Wer zumindest noch zum Teil kreativ werden möchte, hat die Möglichkeit, sogenannte Adventskalender-Rohlinge – zum Beispiel aus Holz, mit 24 kleinen Schubladen zu kaufen, die nach Lust und Laune bemalt und verziert werden können. Der Vorteil von befüllbaren Adventskalendern ist – egal ob selbstgemacht oder gekauft – dass sie in der Regel mehrfach nutzbar sind und somit jedes Jahr aufs Neue ihren Einsatz finden. Davon abgesehen sind sie hübsch anzusehen und bringen weihnachtliche Stimmung ins Heim. 

  1. Ideen zur Aufmachung 
  2. Ideen für Gutscheine 
  3. Ideen für die Füllung 
Eine Idee wie der Adventkalender gestalten sein könnte.

Kreativen Kinderkalender selbst basteln

Alternative zum Adventskalender: Der Adventsstrumpf - dieser wird jeden Tag neu befüllt

Wer einen Adventskalender selbst basteln möchte, sollte sich zunächst Gedanken zur Platzierung machen. Das Kinderzimmer könnte unter Umständen ein Ort sein, in dem es für das Kind zu verlockend ist, bereits alle Päckchen auf einmal zu öffnen und sollte somit mit Bedacht gewählt werden.

Zimmer, die gemeinschaftlich genutzt werden, wie beispielsweise Küche oder Wohnzimmer bieten sich insofern an, als sie – gerade bei kleineren Kindern – den ganzen Tag unter Beobachtung stehen.

Achtung Kinderneugier: Um den Adventskalender vor besonders neugierigen Augen und Händen zu schützen, könnte ein Platz gewählt werden, der vom Kind aus schwer zu erreichen ist – z. B. an der Wand oder auf einem Schrank. Wer sich und seinem Kind unnötigen Frust ersparen möchte, könnte auch jeden Tag nur ein Mini-Geschenk dekorativ platzieren, so dass das Kind nicht in Versuchung geführt wird: 

  • Wer eine Nähmaschine besitzt und des Nähens einigermaßen mächtig ist, wird sich nicht schwer damit tun, 24 Säckchen aus weihnachtlichem Stoff zu nähen und jede mit einer Nummer von 1 bis 24 zu bekleben, bemalen, besticken oder einem Papp- oder Papierschildchen mit Ziffern zu versehen. Eine Kordel kann entweder um jedes Säckchen geknotet oder in das Säckchen hinein gearbeitet werden. Selbstverständlich lassen sich anstelle der Säckchen auch prima Socken (z. B. ausrangierte Babysocken) wiederverwenden. Zwei gegenüberliegende Haken werden in die Wand geschraubt, hier können die Säckchen entweder direkt festgeknotet oder mit Wäscheklammern befestigt werden. Die Schnur kann selbstverständlich auch quer durchs Zimmer gespannt oder um ein Treppengeländer gelegt werden.
  • Die Mini Geschenke lassen sich ebenfalls in gründlich gereinigten und nett beklebten oder dekorierten Joghurtbechern, Butterbrottüten, Servietten oder Geschenktüten verpacken.
  • Viel Zeit und Arbeit erfordert ein sogenanntes Weihnachtsdorf. Es besteht aus 24 kleinen aus Papier oder Pappe gebastelten Häusern, einer Kirche, kleinen Bäumen etc. und wird nettt auf einem Tisch, einer Fensterbank oder einer Papp- oder Holzplatte arrangiert. Grundrisse von Papierhäusern finden sich beispielsweise hier: (Anbieterbeispiel: www.peppiclip.de)
  • Aus Papprollen und Tonkarton werden kleine Pinguine, Schafe oder andere Tiere gebastelt. Eine rote Weihnachtsmütze aus Stoff, Krepp- oder Tonpapier, die über die Klorolle gestülpt wird, macht, zusammen mit einer Watterolle für den Bart, aus einer Papprolle einen kleinen Weihnachtsmann. So lassen sich ganze Pinguin-Kolonien, Schafherden oder Weihnachtsmänner-Gemeinden aus Papprollen erschaffen. Alternativ werden aus Papprollen schnell hübsche Kerzen, wenn man sie mit farbigem Papier überzieht, eine Flamme aus gelbem Tonpapier ausschneidet und diese auf die Rollen klebt.
  • Eine Leinwand oder ein Holzbrett wird mit weihnachtlichem Stoff überzogen, bemalt oder mit Geschenkpapier beklebt. Selbstverständlich kann aus einer Holzplatte auch ein weihnachtliches Motiv (Stern, Elch, Tanne etc.) ausgesägt werden. Anschließend werden 24 Nägel oder Haken hineingeschraubt oder -genagelt. Hier können nun kleine Säckchen oder Servietten - mit Geschenkband oder Kordel verschlossen – aufgehangen werden. 24 kleine Schächtelchen (z. B. Streichholzschachteln, selbst gebastelte Schachteln, etc. lassen sich ebenfalls mit der Heißklebepistole anbringen – hier ist jedoch zu prüfen, ob die Stabilität auch bei Aufhängung noch gegeben ist oder der Kalender evtl. horizontal platziert werden sollte.
  • Ein aufgeblasener Ballon bildet die Grundlage für einen Heißluftballon-Adventskalender aus Pappmaschee. Dieser wird nett dekoriert und mit einem Korb, gefüllt mit den kleinen Geschenken, behangen.
  • Auch an kleinen (Topf-) Tannen, geflochtenen Kränzen, stabilen Ästen, Rankhilfen für Pflanzen, ausrangierten Leitern etc. lassen sich die Mini-Geschenke hervorragend und dekorativ befestigen.

Kinderadventskalender befüllen

Wer den Adventskalender selbst befüllen möchte, findet nachfolgend einige Anregungen. Selbstverständlich ist die Auswahl abhängig vom Geschlecht, Alter und den Interessen des Kindes. Es liegt natürlich im Ermessen der Eltern, welchen Umfang und Wert der Adventskalender haben sollte. 

Süßigkeiten in verpackter Form: Kaugummis, Gummibärchen, Schokoriegel, etc. je nach Geschmack und persönlichen Vorlieben - wobei ein Adventskalender auch ganz ohne Süßigkeiten auskommen kann – dies hängt nicht nur von dem Kind, sondern auch den Wünschen der Eltern ab. 

  • Plätzchen bzw. Kekse, handlich verpackt, vielleicht sogar selbst gebacken,
  • Mini-Bücher,
  • Musik-CD mit den Lieblings(weihnachts)liedern,
  • Miniatur Gesellschafts-, Geschicklichkeits- und Kartenspiele,
  • Schlüsselanhänger mit Lieblingsmotiv,
  • Socken, Handschuhe oder Schal,
  • Zahnbürste und Zahnpasta,
  • Mini-Taschenlampe,
  • Buntstifte, Filzstifte, Radiergummi und Anspitzer,
  • Mini-Kalender,
  • Lesezeichen,
  • kleines Stofftier,
  • Schreibblock,
  • Badewannenspielzeug, Badewasserfarbe, Badeschaum, Knisterbad oder Malseife,
  • Handwärmer (mit Flüssigkeit gefüllte Kissen, die sich nach dem Einknicken eines kleinen Metallplättchens erhitzen, ca. 1/2 Stunde Wärme spenden und anschließend im kochenden Wasser wieder aufgeladen werden können),
  • Spielzeugautos,
  • Bälle, Flummis oder Murmeln,
  • Kinderschere,
  • Zubehör und Erweiterungen für bereits vorhandenes Spielzeug: Obst, Gemüse, Geschirr oder Besteck für die Spielküche, Kaufladenzubehör, Kasperlefiguren, Bauklötze, Schienen oder Gebäude, Bäume und Figuren für die Eisenbahn, Bauernhoftiere, Zootiere, Tafelkreide, Spielfiguren der Lieblingsstars, Puppenkleidung, Ausstattung fürs Puppenhaus,
  • Haarspangen, Haargummis und Schmuck,
  • Knete und Knetwerkzeug,
  • Puzzles,
  • Stempel,
  • Überraschungseier,
  • Waschlappen,
  • Tattoos,
  • Aufkleber,
  • Ausmalbilder (können direkt aus dem Netz ausgedruckt werden),
  • eine Geschichte, ein Rätsel, ein Koch- oder Backrezept (das anschließend natürlich gemeinsam ausprobiert wird),
  • ein Foto von jedem Familienmitglied oder das Puzzle eines Familienfotos,
  • Seifenblasen,
  • Luftballons,
  • selbst gebastelte Origami-Figuren, Papierflieger oder Papierschiffe,
  • Tierfiguren,
  • Fensterbilder,
  • Fingerpuppen,
  • Aufziehtiere.

Es lässt sich selbstverständlich auch ein ganzes mehrteiliges Geschenk in einem Adventskalender verpacken, beispielsweise ein Puzzle, Gesellschaftsspiel, Memory Spiel, ein Malen-nach-Zahlen-Bild (eine Farbe für jeden Tag), ein Eisenbahn-Set, eine Weihnachtskrippe, ein Puppenhaus, ein Arztkoffer, ein Baustein- oder Spielset von LEGO, Playmobil o. ä. 

Ideen für Kinderkalender - Gutscheine

Auch mit Gutscheinen für gemeinsame Aktivitäten kann man den Kleinen eine große Freude machen und hiermit die Adventszeit für die gesamte Familie schöner gestalten.

Möglicherweise ist es sinnvoll, die Gutscheine erst am Vorabend im Adventskalender unterzubringen, um die Wetterlage und Zeitpläne der Familie zu berücksichtigen. Es bieten sich beispielsweise folgende Aktivitäten an: 

  • gemeinsam Plätzchen backen,
  • eine extra Gute-Nacht-Geschichte bzw. eine lange Weihnachtsgeschichte,
  • gemeinsamer DVD Abend oder Nachmittag,
  • gemeinsames Gesellschafts- oder Konsolenspiel,
  • Schneeballschlacht,
  • Schlittenfahren oder Eisschuhlaufen,
  • gemeinsam basteln,
  • Winterspaziergang,
  • Weihnachtsmarktbesuch,
  • Schwimmbadbesuch,
  • Indoorspielplatz-oder Kletterhallenbesuch,
  • Pony reiten oder Besuch eines Reiterhofs,
  • gemeinsames Basketball- oder Handballspiel,
  • Ausflug ins Museum,
  • 1 x lange aufbleiben,
  • gemeinsam Weihnachtslieder singen.